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Mein Weg zum Mops - Eine Mopsgeschichte in mindestens 12 Teilen

Teil 5 - Meine fünfte Woche

Tag 29 - 20.02.2007
Nun stell sich das mal einer vor. Jetzt bin ich schon ganze 4 Wochen alt. Ein großer Mops zu werden, das habe ich bisher leider noch nicht geschafft. Aber im Gegensatz zum Tag meiner Geburt habe ich schon ganz schön zugelegt. Ich kann die Welt sehen, ich kann laufen, kann mit Mama und meinen Geschwistern spielen oder mit Oma schmusen. Hoffentlich bin ich bald groß. Dann will ich jede Menge Abenteuer erleben.

Tag 30 - 21.02.2007
Heute habe ich was entdeckt. Da hat doch meine Ziehmama bestimmt vergessen die Tür zu meiner kleinen Welt zu schließen. Ha, und ich habe es mitbekommen. Ich habe dann auf einen unbeobachteten Augenblick gewartet und wollte dann ausbüxen. Nun ja, der Moment kam und wie ein Ausbrecher schaffte ich es herauszukommen. 3 Schritte in der Freiheit und dann - schnapp - war ich schon wieder eingefangen. Zurück ging es in meine kleine Welt und die Tür wurde auch verriegelt. Hey, ich will was erleben. Mach mal einer die Tür auf.

Tag 31 - 22.02.2007
Heute durfte ich, natürlich mal wieder nur unter Aufsicht, meine kleine Welt eine Zeit lang verlassen. DIe Aufseherin, meine Ziehmama, hat mich natürlich genau beobachtet, damit ich nicht wieder abhaue so wie gestern. Aber ich habe einen neuen Trick versucht. Meine Ziehmama hat mit den Beinen und Füßen gewackelt. Ich bin hin und tat so, als wollte ich spielen. In Wirklichkeit aber hatte ich es auf den großen Fußzeh abgesehen und wollte da reinbeißen. Ach, was ein Ärger. Der Plan ging auch daneben. Entweder war mein Mäulchen zu klein oder der Fußzeh zu groß oder aber meine Zähnchen noch zu klein. Außer einem Lacher passierte garnichts und ich mußte meine Fluchtgedanken abschreiben. Aber es kommt ein nächstes Mal...

Tag 32 - 23.02.2007
Also, irgendwer hat mich verpfiffen oder meine Gedanken gelesen. Jetzt habe ich doch nur zwei Tage alles daran gesetzt mich zu verkrümeln und nun das. Jetzt habe ich armes Würmchen doch heute tatsächlich einen Knastaufenthalt verordnet bekommen. Ich will mir auch nichts mehr zu Schulden kommen lassen, mich auch immer brav benehmen und nicht mehr weglaufen. So, bekomme ich jetzt wieder Freigang? Bitte, bitte, bitte...

Tag 33 - 24.02.2007
Niemand hat erbarmen mit mir. Keiner läßt mich aus meiner Zelle heraus. Ich komme mir schon vor wie der Gefangene von Alcatraz. Aber kein Gefängnis kann einen kleinen Witchpug aufhalten. Wartet nur ab. Ich schmiede schon Pläne, wie ich hier herauskomme. Und dann ist die Große Welt mir alleine. Und morgen, wenn wieder Foto-Shooting ist, dann will ich auch nicht raus. Dann stelle ich mich einfach schlafend. Wer Bau hat, der muß nicht fotografiert werden. So, das habt ihr nun davon.

Tag 34 - 25.02.2007
Dachte ich es mir doch fast, daß ich mal wieder herhalten mußte zum sonntäglichen Bildermachen. Geschnappt wurde ich und dann einfach neben meinem Bruder platziert. Sehen kann man das übrigens bei den Witchpugs. Naja, ich konnte mich nicht wehren. Aber während mein Bruder wieder in unsere kleine Welt kam habe ich die Gelegenheit genutzt und mir ein Versteck gesucht. Es war garnicht so einfach. Aber dann, dann habe ich es gesehen. Hier wird mich nie im Leben jemand finden...

Tag 35 - 26.02.2007
So ein Pech, bin ich gestern doch erwischt worden. Ich glaube, ich hätte meine neuen bewegungslosen Freunde doch nicht zum Spielen animieren sollen. Das ist wohl aufgefallen. Jedenfalls haben mich die Häscher wieder eingefangen und ich kam in die kleine Welt zurück. Alleine bleiben mußte ich auch nicht. Mein Bruder durfte bei mir sein. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Jedenfalls sind wir igendwann beim Philosophieren über die große Welt doch einfach eingeschlafen.