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Mein Weg zum Mops - Eine Mopsgeschichte in mindestens 12 Teilen

Teil 10 - Meine zehnte Woche

Tag 64 - 27.03.2007
Spielen ist angesagt. Der zweibeinige Welpe meiner Ziehmama, Clemens heißt er übrigens, war heute wieder zum Spielen bei mir. Mit dem macht das Toben so richtig Spaß, da er nicht so groß ist. Auf dem Clemens kann ich wunderbar herumkrabbeln und muß keine Angst haben abzustürzen. Eigentlich wollte ich ihm ja all meine Spielsachen wie Dotti und Stofftierchen zeigen oder ihn auch an meinem Schweineohr nagen lassen. Clemens holte aber lieber sein Spielzeug mit dem wir spielen sollten. Och menno. Gerade das Schweineohr habe ich so schön weichgekaut. Da hätten wir beide schön drauf rumbeißen können und unsere Freude dran gehabt.

Tag 65 - 28.03.2007
Besuch, juhuuu, ich habe Besuch. Heute war der Tobias da. Tobias ist, wie der Clemens auch, ein zweibeiniger Welpe. Bei dem war ich aber erstmal ein wenig zurückhaltend. Sein Papa ist nämlich ein ganz Gefährlicher. Der fängt nämlich kleine Möpse ein und foltert sie dann mit Nadeln. Mich hat es auch schon erwischt. Zum Glück habe ich die Folter überlebt. Wenn jetzt jemand "Tierarzt" sagt, dann bin ich gleich auf dem Sprung um abzuhauen. Nee, die Tortur will ich nicht mehr. Und aus Rache an seinem Papa habe ich heute dem Tobi mit meinen spitzen Zähnchen die Finger gelocht.

Tag 66 - 29.03.2007
Heute war wieder Clemens-Spieltag. Während meine Geschwisterchen faul in der Gegend herumlagen, nutze ich natürlich die Gunst der Stunde um mich mit Clemens alleine zu Vergnügen. Da ich mittlerweie weiß, daß er keine Schweineohren mag, haben wir halt seine Spielsachen genommen. Ich wollte ihm dann gleich zeigen wie schön man auf Dino und Co herumkauen kann, aber das wollte Clemens nicht. Schwuppdiwupp versteckte er dieses Getier vor mir. Ja, hat der Clemens denn garkeine Ahnung wie schön das ist so einen Dinosaurier zu zerlegen? Ich glaube, dem muß ich noch viel beibringen.

Tag 67 - 30.03.2007
Freiheit - die Sonne ruft. Auf geht's, hinaus ins Freie. Endlich können wir wieder an der frischen Luft toben, uns jagen und uns balgen. Oh, was ist das Leben so schön. So könnte es immer und immer weitergehen. Jedesmal entdecke ich neue Dinge, die ich noch nie gesehen habe. Da gibt es so kleine gelb-schwarze Flugteilchen, die sich so schön jagen lassen. Aber wenn ich das machen will kommt gleich meine Ziehmama und verbietet mir das. Olle Spielverderberin. Dann erzählt sie mir wie gefählich das sein kann. Diese Bienen, so heißen die Dinger, können stechen und mir sehr weh tun. Ich glaube, das hat sie nur erfunden, den stechen tut doch der Tierarzt.

Tag 68 - 31.03.2007
Heute war Geschichtentag. Tante Hermine war redselig und erzählte uns aus der Zeit wo sie noch ein kleines Möpslein war. Interessiert hörte ich zu, was sie früher für einen Schabernack getrieben hat. Also, irgendwie fühle ich mich seelenverwandt mit Tante Hermine. Nur komisch, daß sie so frei ein- und ausgehen kann. Sollten die Erzählungen stimmen, dann müßte sie doch ein Leben lang im Knast sitzen, so, wie ich es auch schon erlebt habe. Ich denke mal, die Tante Hermine hat da nur geflunkert.

Tag 69 - 01.04.2007
Ach, ist schon wieder Sonntag? Heute ist es aber viel zu schön um an die ollen Bilder wie jedes Wochenende zu denken. Toben wir doch lieber weiter im Freien herum. Wer weiß, wann der nächste Regen kommt. Naja, und tatsächlich - das Fotoshooting fiel aus und wir durften nach herzenslust im Freien herumspringen. Aber irgendwie war heute etwas in der Luft. Plötzlich fingen wir nämlich alle an zu gähnen und einer nach dem anderen von uns schlief selig ein.

Tag 70 - 02.04.2007
Dem kleinen Marlon scheint es hier in der großen Freiheit noch nicht so ganz geheuer zu sein. Ich werde mich mal seiner annehmen und ihm ein wenig zur Seite stehen. Es ist hier viel zu schön, als daß man schüchtern in der Ecke sitzen muß. Wenn es nach mir geht, dann mache ich aus dem Marlon noch einen richtigen Feger. So einen, wie ich es auch bin. Und dann werden wir gemeinsam die große weite Welt erobern. Aber jetzt werden wir uns doch nochmal schön aneinander kuscheln.