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Mein Weg zum Mops - Eine Mopsgeschichte in mindestens 12 Teilen

Teil 11 - Meine elfe Woche

Tag 71 - 03.04.2007
Uii, bin ich heute müde. Ich hätte ja nicht gedacht, daß das Rumtoben an der frischen Luft die ganzen letzten Tage sooooo müde macht. Heute jedenfalls war ich zu nichts zu gebrauchen. Zum Glück habe ich ja meine Ziehmama, die ich mir schon richtig gut erzogen habe. Sie trägt mich ins Freie zum Pipimachen, sie trägt mich zu meinem Fresschen, sie trägt mich zu meinen Geschwistern, sie trägt mich zu meinem Schlafplatz. Hmmm, das ist ein prima Leben. Ach, übrigens, hinter meinem linken Ohr, könntest Du mich da mal eben jucken?

Tag 72 - 04.04.2007
Nachdem gestern ein Faulenzertag war habe ich heute einen Bärenhunger. Ja, schlafen ist auch anstrengend. Da muß man sich von einer auf die andere Seite drehen, sich auf die anderen Mopsbabies legen, sich auch mal den Rücken kratzen. Schlafen kann richtig Arbeit sein. Und so ist es nicht verwunderlich, daß nach einer solchen Nacht dann auch ein herzhaftes Frühstück her muß.

Tag 73 - 05.04.2007
Knast? Habe ich etwa wieder was verbrochen? Ich, der ich der Liebste aller Möpse bin? Oh, doch nicht. Auch all meine Geschwisterchen sind eingesperrt. Und warum gibt es heute Sippenhaft? Ach, ich verstehe. Meine Ziehmama rennt mal wieder mit dem röhrenden Gerät, welches alles vom Boden frisst, was wir liegengelassen haben, durch die Gegend. Die schönen Papierschnipsel, die leckeren Knockenkrümel - alles fort. Die weiß garnicht, was das für eine Arbeit war das Alles so schön zu verteilen. Jetzt müssen wir wieder von vorne beginnen.

Tag 74 - 06.04.2007
Ja, gibts denn sowas? Wo bin ich denn hier gelandet? Überall liegen hier bunte Eier rum. Die hat bestimmt jemand verloren. Jetzt überlege ich, ob ich helfen soll beim Aufsammeln oder mir lieber solch ein Ei schnappe und damit verschwinde. Leider klappt die zweite Lösung nicht, denn ich bekomme so ein Ei nicht in mein Maul und das Ei kullern macht zuviel Krach. Also bleibt nur die erste Möglichkeit und ich helfe beim Aufsammeln indem ich mich als Spürmops betätige und die Eier finde. Und weil ich das so brav gemacht habe, darf ich ich mich dann zu den Eiern setzen. Und dann, neiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, wird ein Bild von mir gemacht. Es ist doch garkein Sonntag. Mist. Diesmal bin ich überlistet worden.

Tag 75 - 07.04.2007
Wer kennt Tauziehen? Und wer kennt Schweineohrenziehen? Das ist ein lustiger Spaß für zwei kleine Möpschen und geht so. Ein Mops liegt auf dem Teppich, der andere auf einer Zeitung. Der Übergang ist die Grenze. Beide ziehen dann an dem Schweineohr. Auf wessen Seite das Ohr dann zuerst komplett angekommen ist, der hat gewonnen. Da ich neben Kraft auch Köpfchen habe, suche ich mir immer die Seite mit dem Teppich aus. Auf der Zeitung rutscht man nämlich und kann somit nicht so toll ziehen. Ja, und so wächst mein Vorrat an Schweineohren langsam aber stetig.

Tag 76 - 08.04.2007
Hilfe! Gefahr aus dem Weltraum. Die Aliens kommen. War doch heute auf einmal so ein großer, grüner Außerirdischer auf meinem Lieblingssofa und hat es sich dort bequem gemacht. Der doofe Typ lag einfach da und hat keinen Ton von sich gegeben - genauso wie meine Stofftierchen. Hoffentlich wird der bald auf sein Raumschiff zurück gebeamt, damit ich mein Sofa wieder für mich habe. Oder soll ich noch das Handy holen, damit er nach Hause telefonieren kann?

Tag 77 - 09.04.2007
Möpschen bei der Arbeit oder - ich mache Handpflege. Das kann ja nicht sein. Da hält mir meine Ziehmama heute die Hand hin, genau vor meine Nase. Soll ich jetzt etwa anfangen die Fingernägel zu feilen und bunt anzumalen? Soll ich die Hand massieren und eincremen? Nein nein, das mache ich nicht. Ich kaue ihr lieber die Finger weich, das kann ich besser. Und wenn das nicht reicht, dann kann ich das Ganze gerne mit den Fußzehen wiederholen. Aber ich möchte keine Beschwerden wegen meiner spitzen Zähnchen hören.